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Turnierhundesport ist ein idealer Freizeit- und Fitnesssport für Hund und
Mensch, denn nicht nur der Hund wird hier trainiert, sondern auch der Mensch
erlangt eine gewisse Fitness beim Sport mit dem Hund. Was als spielerisches
Training beginnt, endet als leistungsorientierter Wettkampf beim Zusammentreffen
mit weiteren Turnierhundesportlern. Doch auch hier kommt der Spaß an der Arbeit
zusammen mit dem eigenen Hund nicht zu kurz. Turnierhundesport ist eine Sportart
für Hund und Hundeführer jeden Alters und auch die Rasse des Hundes spielt keine
Rolle. Jeder Hund, egal ob reinrassig oder Mischling kann zusammen mit anderen
Hunden trainieren und an Wettkämpfen teilnehmen. Trainiert wird gemeinsam, im
Wettkampf jedoch wird in verschiedenen Altersklassen getrennt nach Geschlecht
gestartet, um jedem Starter die gleichen Chancen zu geben.
Übersicht der Wettkampfarten:
Geländelauf 2000m oder 5000m
Hier sind Ausdauer von Hund und Herrchen / Frauchen gefragt. Gestartet wird als
Einzelläufer, der Hund wird hierbei über die gesamte Laufstrecke an der Leine
geführt. Während bis Ende 2006 unterschieden wurde, ob der Hund an einem
Bauchgurtsystem geführt wird (damals Geländelauf Plus), oder ob die Leine über
die gesamte Strecke in der Hand gehalten wird, wird seit 01.01.2007 keine
Unterscheidung mehr gemacht.
Vierkampf
Der Vierkampf besteht, wie der Name es bereits sagt aus 4 zu absolvierenden
Disziplinen. Am Anfang steht die Gehorsamsübung, die mit einer normalen
Gehorsamsprüfung zu vergleichen ist.
Als nächstes folgt der Hürdenlauf. Hier sind auf einer Strecke von 50 Metern,
drei Hürden zu absolvieren. Der Hund sollte bei Fuß auf Höhe seines Herrchens
laufen, um keine Strafpunkte für Vorprellen oder Nachhängen zu erhalten.
Nach
dem Hürdenlauf, geht es weiter zum Slalomlauf, in dem Hund und Herrchen auf
einer Laufstrecke von 75 Meter gemeinsam 7 Tore durchlaufen müssen.
In der letzten Disziplin des Vierkampfes tritt das Team den Hindernislauf an.
Hier hat der Hund acht Hindernisse zu bewältigen, unter anderem z.B. eine Tonne,
den Laufsteg, Hürden und einen Durchsprung bzw. Reifen, während Herrchen /
Frauchen nebenher läuft. Die Hindernisse stehen hier immer in der gleichen
Reihenfolge auf einer Länge von 75 Metern. Meistens verläuft die Bahn in einer
Geraden, kann aber auch, wenn platztechnisch nicht anders möglich, in Winkeln
als L- oder U-Form aufgebaut sein. Für Vorprellen, Nachhängen, abgeworfene
Stangen oder ausgelassene Geräte gibt es jeweils Fehlerpunkte. Ziel ist es den
Hindernisparcours möglichst schnell und fehlerfrei zu absolvieren.
Am Anfang und Ende jeder der drei Laufdisziplinen sind Start- und Zieltore zu
durchlaufen, die der Zeitmessung dienen. Sowohl Hund, als auch Hundeführer haben
das Tor zu durchlaufen. Gemessen wird die Zeit desjenigen, der zuletzt das Tor
durchquert. Das Team sollte die Tore jedoch möglichst gleichzeitig durchlaufen.
Zum Schluss werden alle Punkte für eine Gesamtwertung addiert.
Vierkampf 2
Der Vierkampf 2 ist eine Weiterentwicklung des Vierkampfes. Man kann nach
Erreichen bestimmter Qualifikationen im Vierkampf mit seinem Hund im Vierkampf 2
starten. Wie der Vierkampf besteht ebenfalls aus vier Disziplinen, die sich nur
durch wenige Dinge vom Vier-kampf unterscheiden.
Während der Hund beim normalen Vierkampf bei allen Disziplinen an der Leine
geführt wer-den darf (außer bei der Freifolge in der Gehorsamsübung), ist der
Hund hier in allen Diszipli- nen ohne Leine zu führen.
Der Gehorsamsteil wird durch eine Steh-Übung erweitert.
Im Hürdenlauf sind sechs Hürden sowohl von Hundeführer, als auch vom Hund
gemeinsam zu überspringen.
Hindernislauf
Neben dem Hindernislauf als Disziplin im Vierkampf, kann man den Hindernislauf
auch Hindernixlauf-Turnier einzeln laufen.
Hier wird nach Größe des Hundes unterschieden: Hunde bis 50 cm Schulterhöhe und
Hunde über 50 cm Schulterhöhe: Diese Disziplin wird ohne Leine geführt.
Das schnellste Team mit den wenigsten Fehlerpunkten gewinnt den Hindernislauf.
Der Hindernislauf gilt als nicht anerkannte Prüfung, so dass kein Eintrag in die
Leistungsurkunde erfolgt. Diese Disziplin eignet sich daher gut, für Anfänger
und Kinder / Jugendliche, die das erste Mal Turnierluft schnuppern möchten, um
einen Einblick in das Turniergeschehen zu erlangen.
CSC
(Combination-Speed-Cup)
Diese Disziplin ist eine schnelle Mannschaftsdisziplin im Turnierhundesport. Der
Parcours unterscheidet sich durch eingebrachte Slalomtore, sowie zwei weiteren
Hindernissen, die im Hindernislauf nicht vorhanden sind, vom Hindernislauf.
Der Parcours ist in 3 unterschiedlich aussehende Hindernissektionen unterteilt,
die von 3 verschiedenen Hund-Herrchen-Teams durchlaufen werden. Jede Sektion hat
sowohl Anfangstore, als auch Endtore, die der Zeitmessung dienen. Wenn Team 1
die Zieltore der ersten Sektion durchlaufen hat, kann das zweite Team starten.
Wenn dieses seine Zieltore durchlaufen hat, startet das dritte Team. Am Ende
siegt die Mannschaft mit der kürzesten Gesamtzeit und den wenigsten Fehlern.
Shorty
Der Shorty besteht ähnlich dem CSC aus Sektionen. Diese Disziplin besitzt
allerdings nur zwei Sektionen und kann daher auch auf kleinen Platzanlagen
ausgeführt werden. Team 1 beginnt den Shorty. Haben Sie wie im CSC die Zieltore
ihrer Sektion durchlaufen, startet das zweite Team. Auch hier sind Gesamtzeit
und Gesamtfehlerzahl ausschlaggebend:
QSC
(Qualifikation-Speed-Cup)
Hier werden 2 baugleiche Hindernisparcours aufgebaut. Hier startet pro Parcours
ein Hund-Mensch-Team in einem so genannten K.O.-System. Das schnellste und
fehlerfreiste Team kommt in die nächste Runde bis am Ende nur noch zwei Teams
feststehen, die gegenein-ander antreten. Das beste Team gewinnt diese Disziplin.
Wenn wir
Euer Interesse geweckt haben, dann kommt doch einfach mal vorbei und schaut Euch
unser Training an. Gerne könnt Ihr auch selbst mal mit Eurem Hund
„reinschnuppern“ und gemeinsam erste Erfahrungen machen. Die Trainingszeiten
könnt Ihr auf der Startseite dieser Homepage entnehmen.
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